Unsere Abstammung

Hintergründe und Fakten

Die letzten Obermayr

Mitte des 19. Jahrhunderts hat es sich ergeben, dass nur mehr zwei heiratsfähige Töchter am Obermayrgut zu Kalköfen verblieben. Der Zufall wollte es so, dass zwei ebenfalls heiratswillige Söhne des Josef Kirchmayr, Bauers am Meischingergut zu Lohnharding in Dörnbach, diese beiden Obermayr-Töchter am selben Tag mit einer Doppelhochzeit heiraten.

Johann Kichmayr (1. 10. 1815, bekannt als Mundartdichter) heiratet also die Maria Obermayr (11. 4. 1822) und Paul Kirchmayr (8. 12. 1819) heiratet die Elisabeth Obermayr (11. 8. 1826). Johann und Maria blieben die Besitzer des Obermayrgutes zu Kalköfen, während Paul und Elisabeth das Erbe am Meischingergut antraten.

Die josefinische Landkarte erstellt 1775-1777
Die josefinische Landkarte erstellt 1775-1777
Das Meischingergut in der Urmappe erstellt 1823-1830
Das Meischingergut in der Urmappe erstellt 1823-1830

9. Juni 1846

Der Name Obermayr verschwand demnach als Familienname vom Obermayrgut mit dem Datum der Doppel-Hochzeit am 9. Juni 1846 und mit dem Tod der Maria Kirchmayr am 6. Mai 1854 auch die physische Präsenz.

Trauungsbuch Eferding - Johann und Maria
Trauungsbuch Eferding - Johann und Maria
Trauungsbuch Eferding - Paul und Elisabeth
Trauungsbuch Eferding - Paul und Elisabeth

29. August 1854

Alle nachfolgenden Kirchmar´s der Erblinie entstammen der zweiten Ehe des Johann Kirchmayr mit der Elisabeth Brumeyr am 29. August 1854. Bis zum heutigen Tag "regieren" dort - wie aus dem historischen Grundbuch ersichtlich - die Kirchmayr´s.

Evangelisches Trauungsbuch von Eferding - Johann und Elisabeth

8. Jänner 1895


Evangelisches Trauungsbuch von Eferding - Josef und Juliana

Historisches Grundbuch Eferding

Katastralgemeinde: Wackersbach - Gerichtsbezirk: Eferding

Zahl der Grundbuchseinlage: 107 - vormals: Herrschaft Aschach IIIf23

Obermayrgut Nr. 4 Kalkhöfen

  • Z.3572 prs 29. Juli 1854
    Auf Grund der Einantwortung vom 1. Juli 1854 Z.3086 das Alleineigentumsrecht für Johann Kirchmayr einverleibt.
  • Z.1047 prs 16. Dezember 1854
    Auf Grund des Ehevertrages vom 24. und Trauungsscheines vom 29. August 1854 das Miteigentumsrecht für Elisabeth Kirchmayr geborene Brumeyr einverleibt.
  • Prs 15. April 1890 Z.1578
    Auf Grund der Einantwortung vom 22. März 1890 Z.1202 und des not. Übergabevertrages vom 28. Dezember 1889 Z.11609 das Eigentumsrecht für Josef Kirchmayr einverleibt.
  • Prs: 11. Februar 1895 Z.680
    Auf Grund der notar. Ehepakte vom 27. Dezember 1894 Z.15632 und Trauungsaschein vom 9. Jänner 1895 das Miteigentumsrecht zur Hälfte für Juliana Kirchmayr geborene Klemayer einverleibt.
  • Präs. 17/6/1919 P.Z.257
    Auf not. Übergabevertrag vom 29. 5. 1919 GZ.4147 das Eigentumsrecht für Kirchmayr Maria einverleibt.
  • Präs. 14/8/1923 Z.496
    Auf not. Dissolutionsvertrag vom 27. 7. 1923 Zl.5346; Vertrag vom 28. 7. 1923 Zl.5347 g II. Nachtrag vom 2. 8. 1923Zl.5349 wird das Eigentum auf die Maria Kirchmayr´sche Liegenschaftshälfte für Kirchmayr Josef einverleibt. (sodaß dieser wieder Alleineigentümer der Liegenschaft ist - anscheinend auf Grund einer vorhergehenden Scheidung)
  • 2. September 1932 – 1335
    Die Abweisung des Gesuches um Einverleibung des Eigentumsrechtes auf eine Liegenschaftshälfte für Julie Kirchmayr wird angemerkt.
  • 16. Dezember 1932 – 1905
    Die Abweisungsanmerkung in Pt. 7 wird gelöscht.
  • 29. Dezember 1932 – 1967
    Auf Grund des Ehe- und Erbvertrages vom 5.2.1931, des Trauungsschein vom 26.2.1931, Aufsandungsurkunde vom 23.12.1932 wird
  • 1.) Eigentumsrecht auf eine Liegenschaftshälfte für Kirchmayr Julie einverleibt
    2.) Die Beschränkung des Julie Kirchmayr´schen Eigentumsrechtes nach Absatz IV des Ehe- und Erbvertrages einverleibt
  • 25. Februar 1943 – 109
    Auf Grund der Geburtsurkunde vom 24. Februar 1943, Zahl 43, desevangelischen Pfarramtes in Eferding wird zur Eigentumseintragung OZ.5 und 9 der Name Kirchmayr auf “Kirchmeier” berichtigt.
  • 14. 10. 1955, 1742.
    Bei der Hälfte des Josef Kirchmeier wird auf Übergabsvertrag v. 3. 5. und 27. 9. 1955 das Eigentumsrecht für Krimhilde Luise Kirchmeier einverleibt.
  • 23. 3. 1959, 442.
    Bei der Hälfte der Julie Kirchmeier BZ.9 wird auf Übergabsvertrag vom 29. 10. 1958 das Eigentumsrecht für Krimhilde Luise Kirchmeier einverleibt.
  • 25. Oktober 1971, 1785
    Auf Grund der Einantwortungsurkundevom 28. 4. 1971, A328/70-38, und des Erbübereinkommens vom 28. 4. 1971, A328/70-37, wird das Eigentumsrecht für
  • - Josef Franz Kirchmeier einverleibt.
    15. Mai 1977, 1198
  • Einantwortungsurkunde vom 23. 12. 1976, A168/75-21 und des Erbübereinkommens vom 15. 12. 1976, A168/75-17, das Eigentumsrecht für mj. Ernst Kirchmeier, geb. 19. 7. 1959 einverleibt.

Schriftliche Aufzeichnungen über das Obermayrgut zu Kalköfen:

Kalchofen

Erwähnung des „Obermayrgutes“ zu Kalköfen in diversen historischen Schriften!

Dorf in der Gemeinde Hinzenbach, Bezirk Eferding.

  • 1295 Chalichoven. (O. Grillnberger, die ältesten Totenbücher des Zisterzienser-Stiftes Wilhering in Oesterreich ob der Enns [= Quellen u. Forschungen zur Geschichte, Literatur u. Sprache Österreichs u. seiner Kronländer, hg. von J. Hirn u. J. E. Wackernell, 2. Bd.]. Graz 1896) Seite 56, †1295 Georg Obermayr.
  • 1315 Chalchoven. (Archiv für die Geschichte der Diözese Linz, Linz 1904-10, Jhrg. 1-7) III 239, n. 107.
  • 1334 Chalhofen. (Urkundenbuch des Landes ob der Enns. Band VI, Nummer 122)
  • 1371 Chalichofen. (Urbar der Herrschaft Schaunberg von 1371 mit Nachtrag von 1439 [Stiftsarchiv von St. Florian]) f. 34.
  • 1584 Khalchhöfen. (Urbare der Herrschaft Schaunberg von 1526 u. 1584 [Schloßarchiv in Eferding]), f. 98.
Das Obermayrgut zu Kalköfen 4