Unsere Abstammung

Hintergründe und Fakten

Friedberg in Böhmen

Entwicklung des Namens der Gemeinde :
1270 - Friberch
1277 - Fridberch
1305 - Fridburch
1310 - Phrimurch
1379 - Frymburg
1575 - Fridberg
1598 - Fryberg
1841 - Friedberg

Die erste schriftliche Erwähnung über Frymburk stammt aus dem Jahre 1277. Ursprünglich gehörte es den Herren von Krumlov und nach dem Jahre 1302 den Rosenbergern. Ein Markt ist es seit dem Jahre 1379. Frymburk war ursprünglich ein kleines Marktstädtchen mit traditioneller Leinenproduktion vom Ende des 13. Jahrhundert. Es lag am Handelssweg zwischen Oberösterreich und Böhmen. Die Rosenberger haben hier schon im Jahre 1305 an der Brücke über Vltava eine Mautgebühr eingeführt. Im Jahre 1492 verlieh Peter Wok von Rosenberg dem Markt die Stadtrechte. Wilhelm von Rosenberg erteilte den Bürgern die Brauberechtigung. Der Kaiser Franz II. bestätigte das Privileg, das die Einwilligung des Kaisers Josef II. , in der Stadt jeden Dienstag einen Markt und einen Jahrmarkt am Tag der St. Anna zu veranstalten, beinhaltet. Ein Teil der Gemeinde wurde während des Baues des Stausees von Lipno überschwemmt.

Frymburk heute
Frymburk heute. Foto: frymburk.info
Friedberg anno dazumals
Friedberg anno dazumals. Foto: frymburk.info

Die Plattenmühle

Josef Seidl (geb. 5. 3. 1806 in Krumau) war Pächter auf der Plattenmühle in der Nähe von Friedberg. Sein Sohn Gottlieb Seidl wurde hier am 16. 7. 1841 geboren und wanderte später nach Feldkirchen an der Donau aus, wo er am 2. 10. 1871 die Anna Maria Rudelsdorfer ehelichte.

Historische Luftaufnahme von 1949
Historische Luftaufnahme von 1949
Der traurige Rest der Plattenmühle
Der traurige Rest der Plattenmühle

Die Plattenmühle war schon in der Josefinischen Landvermessung (1764-1767) eingezeichnet. Auch in der Franziszeischen Landvermessung (1807-1829) war sie als Mühle eingezeichnet - siehe roter Kreis. Der Bach, an dem die Mühle damals gelegen hat, ist der "Schwartz Bach", der damals noch seinen natürlichen Lauf hatte. Heute ist der Bach begradigt und kanalisiert und verläuft weitab vom Standort der Plattenmühle. Er heisßt heute "Černý potok" zum Liponostausee, zu deutsch einfach Zufluss zum 1959 erschaffenen Moldaustausee ...

  • Josefinischen Landvermessung, 1764-1767
  • Franziszeischen Landvermessung, 1807-1829

Zur Gemeinde Wadetschlag gehörten folgende Orte: Haidberg, Mörowitz, Mühlnöd, Nachles, Platten, Wangetschlag.

Alte Gemeindeskizze im Gedenkbuch der Gemeinde Wadetschlag 1918 - 1938
Alte Gemeindeskizze im Gedenkbuch der Gemeinde Wadetschlag 1918 - 1938.